Persönlich

Rodja Smolny, Verleger

  • Publizist

    Von Haus aus ist Rodja Smolny Publizist. Nach einer Karriere im Hörfunk, zuletzt als Redakteur und Sprecher bei Radio Hamburg, Klassik-Radio und Norddeutscher Rundfunk NDR, arbeitete er für verschiedene ARD-Anstalten. In der Direktion des NDR war er maßgeblich an der Einführung digitaler Arbeitstechniken für Redakteure beteiligt.

  • Rodja Smolny

  • Verleger

    Rodja Smolny kennt nicht nur die Autorenseite aus eigener Erfahrung, er hat auch eine eigene Buchhandlung geführt und ist seit 1999 als Verleger tätig. In dieser Zeit betreute er prominente und unbekannte Schriftsteller und begleitet bis heute mit viel Herzblut ausgewählte Buchprojekte. Vielleicht demnächst auch Ihres?

Die von Rodja Smolny geführten Verlage haben in seiner Zeit als verlegerischer Geschäftsführer mehr als 1.500 Buchprojekte veröffentlicht. Vom Botschafter a.D. über adlige Schauspielerinnen, vom Rentner, der sein vielfältiges Leben niederschrieb bis zur 14jährigen Autistin, die ihre Weltsicht in einem Buch gemalt und geschrieben hat. »Es sind die Begegnungen mit Menschen, die meinen Alltag bereichern und aus einem Beruf eine Profession machen«, sagt Verleger Smolny.

Das Angebot der Österreichischen Literaturgesellschaft bietet sicherlich die exklusivste Art, das eigene Buch zu veröffentlichen. Von der Sonderausstattung der Buchgestaltung über die persönliche Betreuung durch den Verleger bis hin zur intensiven Pressearbeit mit dem eigenen Pressesprecher für Buch und Autorin/Autor – der Umfang der Leistung ist der wohl umfangreichste auf dem Markt und nur für ausgewählte Bücher verfügbar.

Qualität statt Quantität lautet denn auch die Devise des von Rodja Smolny geführten Imprint-Verlags. Die Projekte werden intensiv betreut und die Themen wie auch die Autorinnen und Autoren haben im Verleger immer einen kompetenten und erfahrenen Ansprechpartner – und das auch über die Produktionsphase hinaus. Der persönliche Kontakt ist es, der aus einem reinen Buchprojekt auf professioneller Ebene ein prägendes Erlebnis für beide Seiten macht.

Rodja Smolny ist das, was es heute so in den nur noch gewinnmaximiert arbeitenden Verlagskonzernen nicht mehr oft gibt: Eine echte Verleger-Persönlichkeit.

Wie wird man Autor in Österreich?

Mit dem Bücherschreiben den eigenen Lebensunterhalt bestreiten, das wünschen sich viele, die mit Leidenschaft schreiben. Aber wie wird man eigentlich Autor? Kann man das Schreiben lernen, gilt es einfach nur ein paar Tipps beim Buch schreiben zu berücksichtigen?

Welche Rolle spielt der richtige Verlag, der richtige Verleger?

Wie schreibt man ein Buch, so dass man sich offiziell Autor oder Schriftsteller nennen darf? Jeder, der ein Buchmanuskript geschrieben hat, darf sich Schriftsteller bzw. Schriftstellerin nennen – das sei einmal vorweg genommen. Dennoch geht es ja meist um mehr, als nur darum, ein vielversprechendes Manuskript in der Schreibtischschublade liegen zu haben. Ziel ist es, ein Buch auch zu veröffentlichen.

Rodja Smolny kennt die Wege der Veröffentlichung

Auf dem Weg der Veröffentlichung eröffnen sich dem Schriftsteller unterschiedliche Möglichkeiten. Selbstverständlich gibt es die klassischen Literaturagenten, Literaturverlage oder die gängigen großen Buchverlage in Österreich. Auch der Schriftstellerverband kann mit Informationen weiterhelfen.

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Es gibt nicht die eine richtige Agentur in Österreich, oftmals hängt die finale Auswahl auch mit den individuellen Kriterien, sowie dem Inhalt des jeweiligen Buches zusammen. Am schnellsten und unkompliziertesten ist es heutzutage, ein Buch online zu publizieren: Ein E-Book ins Internet zu stellen bedarf kaum Vorkenntnissen und kann schnell und einfach ohne fremde Hilfe durchgeführt werden.

Viele Plattformen werben mit Slogans wie „Free Ebooks“ oder „Ebooks gratis downloaden“. Daher passiert es häufig, dass sich Vielleser einfach mal schnell neue Bücher herunterladen oder kostenlos online lesen und diese bei Gefallen weiterempfehlen. Der ein oder andere Autor wurde schon auf diesem Wege entdeckt und die Chancen bei einem großen Verlag unterzukommen steigen selbstverständlich, wenn man schon einen Bestseller im Bereich Ebooks vorweisen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Publishing on Demand Plattformen. Hier wird das Buch nur dann gedruckt, wenn es bestellt wurde. Diese Art des Publizierens bietet dem Autor allerdings ausschließlich den Buchdruck – er bekommt keine Lektoren oder Grafiker an die Hand, die ihm bei der Umsetzung seines Buches behilflich sind. Am bekanntesten ist natürlich der Weg über einen klassischen Buchverlag – diese haben jedoch sehr strikte Auswahlverfahren, da das Portfolio in der Regel kommerziell passend für die Masse gestaltet wird.

Sträubt sich der Autor nun sein Werk zu kommerzialisieren, gibt es noch die Möglichkeit einen Verlag als reinen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Hier wird das Manuskript kostenlos gelesen, im Anschluss erhält der Autor einen Vorschlag für die Publikation und einen Kostenvoranschlag für eine Selbstbeteiligung. Entscheidet sich der Autor für diesen Weg muss er einen Großteil, der bei der Veröffentlichung entstehenden Kosten selber tragen. Im Umkehrschluss verdient ein Autor eines Dienstleisterverlages aber auch mehr an jedem verkauften Werk und wird von der Manuskripteinsendung über Lektorat, Buchsatz, Coverlayout bis hin zu den Marketingmaßnahmen betreut. Als Verlag in Österreich sei hier beispielsweise die Österreichische Literaturgesellschaft genannt. Der Verleger Rodja Smolny hat schon einige österreichische Autoren bei der erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Bücher begleitet. Für den Verleger ist die Betreuung seiner Autoren weit mehr als nur das Korrekturlesen der Manuskripte. Selbstverständlich beinhaltet die Betreuung auch ein Korrektorat und die Betreuung durch Lektoren, dennoch geht es Rodja Smolny in erster Linie darum, seinen Schriftstellern eine Veröffentlichung ganz im Sinne des Autors zu ermöglichen.

„Ein Buch zu verlegen ist eine sehr persönliche Angelegenheit“, weiß Rodja Smolny, der stets engen Kontakt zu seinen Autoren hält. Mit dieser Erfahrung möchte er das Portfolio seiner Autoren stetig erweitern – „Bei uns werden immer neue Autoren gesucht.“

Wie findet der Autor nun einen Literaturverlag, der wirklich zu ihm passt?

Letztlich muss natürlich jeder Autor selber entscheiden, was ihm bei der Veröffentlichung seines Buches wichtig ist, in wie weit er fremde Hilfe in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Hier gilt es sich vorab ein möglichst umfassendes Bild von allen Möglichkeiten zu machen und sich im Vorfeld darüber klar zu werden welchen Werdegang man für sich und sein Werk anstrebt.

Viele Verlagshäuser, wie beispielsweise die Österreichische Literaturgesellschaft, stehen den Autoren von Morgen auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.